Erfahren Sie, wie Sie einen Bausparvertrag richtig kündigen, wie lange die Auszahlung dauert und welche Kosten oder Verluste bei vorzeitigem Ausstieg drohen.

Bausparvertrag kündigen und Auszahlung beantragen: Was Sie wissen müssen

Die Kündigung eines Bausparvertrags und die anschließende Auszahlung sind für viele Sparer eine wichtige finanzielle Entscheidung. Oft entstehen Fragen zur Kündigungsfrist, zur Höhe der Rückzahlung und zu möglichen Abschlussgebühren.

Dieser Review erklärt, unter welchen Bedingungen ein Bausparvertrag gekündigt werden kann, wie lange die Auszahlung dauert und welche Kosten anfallen können. Wir zeigen, worauf Verbraucher achten sollten, um ihren Vertrag optimal zu beenden.

Kündigungsfristen und -bedingungen

Die Kündigungsfrist eines Bausparvertrags beträgt in der Regel sechs Monate zum Ende des Bauspargeschäfts. Dieser Zeitpunkt liegt meist nach Ablauf der Zuteilung oder nach Beendigung der Ansparphase.

Ein vorzeitiges Kündigen ist oft möglich, kann aber mit Abschlussgebühren oder Abschlägen verbunden sein. Die genauen Konditionen stehen im Vertrag. Verbraucher sollten daher vor der Kündigung die Unterlagen prüfen oder den Anbieter kontaktieren.

Ablauf der Auszahlung nach Kündigung

Nach fristgerechter Kündigung erfolgt die Auszahlung in der Regel innerhalb von vier bis sechs Wochen. Der genaue Zeitraum hängt vom Anbieter ab. Einige Institute überweisen bereits nach zwei Wochen, andere benötigen bis zu zwei Monate.

Der ausgezahlte Betrag setzt sich aus den eingezahlten Sparbeiträgen, den angesammelten Zinsen und eventuellen Prämien zusammen. Bei vorzeitiger Kündigung können Zinsabschläge oder Verwaltungsgebühren abgezogen werden.

  • Prüfen Sie die Kündigungsfrist im Vertrag
  • Fordern Sie eine aktuelle Abrechnung an
  • Berücksichtigen Sie mögliche Gebühren
  • Warten Sie die Bearbeitungszeit ab
  • Lassen Sie die Auszahlung auf Ihr Referenzkonto überweisen

Finanzielle Auswirkungen der Kündigung

Die vorzeitige Beendigung eines Bausparvertrags kann finanzielle Einbußen bedeuten. Viele Verträge sehen vor, dass Zinsen oder Prämien bei vorzeitigem Ausstieg reduziert oder ganz gestrichen werden.

Zudem verlieren Sparer oft die Zusage für ein günstiges Bauspardarlehen. Wer später bauen möchte, muss möglicherweise teurere Kredite in Anspruch nehmen. Eine sorgfältige Abwägung ist daher unerlässlich.

Alternativen zur Kündigung

Statt den Vertrag zu kündigen, können Sparer ihn ruhen lassen. Dadurch bleiben Zinsen und Prämien erhalten, und die Zusage für ein Darlehen bleibt bestehen. Eine vorübergehende Unterbrechung der Sparbeiträge ist oft möglich.

Alternativ kann der Vertrag übertragen werden, etwa an ein Familienmitglied. So bleibt der Vertrag erhalten, und der ursprüngliche Sparer löst sich davon, ohne finanzielle Verluste zu erleiden.

Häufige Fragen

Kann ich einen Bausparvertrag jederzeit kündigen?

Formal ja, aber bei vorzeitiger Kündigung fallen oft Abschlussgebühren oder Zinsabschläge an. Die genauen Bedingungen stehen im Vertrag.

Wie lange dauert die Auszahlung nach Kündigung?

Meist zwischen vier und sechs Wochen. Einige Anbieter benötigen bis zu zwei Monate, je nach Bearbeitungsgeschwindigkeit.

Geht bei Kündigung das Bauspardarlehen verloren?

Ja, mit der Kündigung erlischt in der Regel auch die Zusage für ein günstiges Bauspardarlehen. Eine spätere Baufinanzierung wird teurer.

Spielen Sie verantwortungsvoll. Glücksspiel kann süchtig machen. Setzen Sie ein Limit und hören Sie auf, wenn es kein Vergnügen mehr ist. Ab 18.